Was ist der Mensch? Andreas Kuhnleins Holzskulpturen im Pfarrstadel Weßling


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Was ist der Mensch? Andreas Kuhnleins Holzskulpturen im Pfarrstadel Weßling
Die Ausstellungseröffnung Was ist der Mensch? widmet sich dem eindringlichen Werk des Holzbildhauers Andreas Kuhnlein. Am 26. Februar 2027 begegnen Besucherinnen und Besucher im Pfarrstadel Weßling expressiven Skulpturen, die menschliche Verletzlichkeit, innere Spannungen und die Suche nach dem Wesenskern sichtbar machen.
Zerklüftetes Holz als Spiegel des Menschseins
Andreas Kuhnlein, 1953 in Unterwössen im Chiemgau geboren, zählt zu den bedeutenden zeitgenössischen Bildhauern. Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Künstler. Seine bevorzugten Materialien sind Baumstämme und Holz, wobei er nach eigener künstlerischer Haltung kranke oder vom Sturm gefällte Bäume verwendet.
Mit der Kettensäge entwickelt Kuhnlein eine unverwechselbare Formensprache. Das charakteristische Zerklüften, Ein- und Unterschneiden des Holzes lässt raue Oberflächen, tiefe Spalten und spannungsvolle Silhouetten entstehen. Die Skulpturen wirken zugleich archaisch und gegenwärtig: körperlich präsent, verletzlich und von einer beinahe mystischen Kraft.
Eine Kunst zwischen Expressivität und innerer Einkehr
Die Ausstellung führt in eine Kunstrichtung, die den menschlichen Körper nicht als idealisierte Form begreift. Kuhnleins Menschenbilder zeigen keine glatte Vollkommenheit, sondern Spuren von Erfahrung, Zweifel, Angst und Zerrissenheit. In der Werkbetrachtung treten Fragen nach Identität, Würde, Vergänglichkeit und Mitmenschlichkeit hervor.
Die groben Holzflächen erzeugen eine intensive ästhetische Erfahrung. Licht und Schatten sammeln sich in den Vertiefungen, während die aufgerissene Materialität den Blick immer wieder an neue Linien und Bruchstellen führt. Jede Skulptur bewahrt die Geschichte ihres gewachsenen Stammes und verwandelt sie zugleich in eine existenzielle Bildsprache.
Kulturelle Bildung durch unmittelbare Begegnung
Der Ausstellungsbesuch eröffnet einen Zugang zu zeitgenössischer Skulptur, Materialästhetik und kunsthistorischer Formensprache. Kuhnleins Arbeiten laden dazu ein, den menschlichen Körper als Ausdruck innerer Zustände zu lesen und die Beziehung zwischen Natur, Handwerk und künstlerischer Transformation neu zu betrachten.
Die Ausstellungseröffnung bildet den Auftakt zu einer Begegnung mit einem Werk, das nicht auf schnelle Eindeutigkeit zielt. Die Ausstellungsatmosphäre entsteht aus der Spannung zwischen dem massiven Holz, den offenen Schnittspuren und den stillen, oft nachdenklichen Figuren. So wird die Ausstellung zu einem Kunsterlebnis zwischen körperlicher Präsenz und philosophischer Reflexion.
Ein Abend für Kunstinteressierte am Ammersee
Die Vernissage beginnt am Freitag, 26. Februar 2027, um 19 Uhr im Pfarrstadel am Kreuzberg 3 in Weßling. Kunstfreunde aus der Region erleben dort die charakteristische Bildhauerei Andreas Kuhnleins in einem konzentrierten Innenraum und erhalten einen atmosphärischen Einstieg in das Ausstellungsthema.
Fazit: Was ist der Mensch? Andreas Kuhnleins zerklüftete Holzskulpturen geben darauf keine einfache Antwort, sondern eröffnen einen Raum für genaue Wahrnehmung, Selbstreflexion und kulturelle Bildung. Wer zeitgenössische Bildhauerei, expressive Materialkunst und eine berührende ästhetische Erfahrung sucht, sollte diese Ausstellung live erleben.
Offizielle Kanäle von Andreas Kuhnlein:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: kein offizielles Profil gefunden










