Michaela Bayer und Sara Loy: Lesung über das, was am Lebensende zählt


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Wenn das Leben im Jetzt seine größte Klarheit gewinnt
Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, laden Michaela Bayer und Sara Loy zu einer besonderen Lesung mit Podiumsgespräch in die LA VILLA am Starnberger See ein. Ihr Buch „Am Ende zählt das JETZT“ verbindet persönliche Erfahrungen aus der Palliativpflege mit einer eindringlichen literarischen Auseinandersetzung über Sterben, Abschied und die Frage, was im Leben wirklich zählt.
Literatur aus der Wirklichkeit der Palliativpflege
Michaela Bayer und Sara Loy arbeiten als Palliativpflegerinnen am Klinikum Großhadern. In ihrem Spiegel-Bestseller geben sie Einblicke in die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Ihre Texte erzählen von klaren Momenten, tiefen Gefühlen, tragenden Ritualen und jener überraschenden Leichtigkeit, die selbst in Situationen des Abschieds Raum gewinnen kann.
Die Veranstaltung führt literarische Erzählkunst und gesellschaftlichen Diskurs zusammen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach guter palliativer Versorgung, nach den Bedürfnissen sterbender Menschen und ihrer Angehörigen sowie nach einem bewussteren Umgang mit Tod und Trauer.
Eine Lesungs-Atmosphäre zwischen Nähe und Nachdenken
Die Stimme der Autorinnen verspricht ein intensives literarisches Erlebnis: nah an den Menschen, respektvoll im Ton und zugleich offen für jene Wahrheiten, die im Alltag häufig verdrängt werden. Die narrative Kraft des Buches entsteht aus der Verbindung von beruflicher Erfahrung, menschlicher Beobachtung und sprachlicher Klarheit.
Statt abstrakter Theorie steht die konkrete Autor-Begegnung im Mittelpunkt. Die Lesung macht sichtbar, wie Geschichten aus der Pflege zu einer Form von Sprachkunst werden, die Orientierung schenkt und den Blick auf das eigene Leben verändert.
Podiumsgespräch zum Welthospiztag
Im anschließenden Gespräch werden zentrale Themen der Hospiz- und Palliativarbeit vertieft. Es geht um Lebensqualität am Lebensende, um die Begleitung von Familien und um die gesellschaftliche Verantwortung, Sterben nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein auszuschließen.
Gerade darin liegt die kulturelle Bedeutung dieses Nachmittags: Literatur schafft einen geschützten Raum für Fragen, die medizinisch, ethisch und persönlich zugleich sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, über Fürsorge, Würde und gelebte Zeit neu nachzudenken.
Ein Nachmittag zum Innehalten
Die Lesung beginnt um 15 Uhr und bietet Raum zum Zuhören, Nachfragen und gemeinsamen Nachdenken. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Eintritt ist frei; vor Ort ist ein Büchertisch einer lokalen Buchhandlung angekündigt.
Wer Literatur als Begegnung mit existenziellen Themen versteht, erlebt hier einen Nachmittag von besonderer Eindringlichkeit. Die Besucherinnen und Besucher erwartet keine distanzierte Betrachtung des Lebensendes, sondern eine respektvolle, kenntnisreiche und menschlich zugewandte Auseinandersetzung mit dem, was unser Leben kostbar macht.
Fazit: Literatur, die den Blick auf das Leben schärft
„Am Ende zählt das Jetzt“ verbindet Lesung, Gespräch und gesellschaftliche Debatte zu einem berührenden literarischen Erlebnis. Michaela Bayer und Sara Loy öffnen einen Raum für Klarheit, Mitgefühl und neue Perspektiven auf Sterben und Leben. Wer die Autorinnen live erleben möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und diesen besonderen Nachmittag in der LA VILLA nicht verpassen.
Offizielle Kanäle von Michaela Bayer und Sara Loy:
- Instagram: kein offiziell verifiziertes Profil als vollständige URL belegt
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: kein offizielles Profil gefunden
- Verlag: https://www.scholo-verlag.de/pages/veranstaltungen









