Vernissage Drei Künstler – drei Generationen – drei Länder am Ammersee

Event: Vernissage: Drei Künstler – drei Generationen – drei Länder in Am Kreuzberg, 82234 Weßling on 21. Juni 2026

Datum und Uhrzeit

21. Juni 2026 00:00 Uhr

Veranstaltungsort

Am Kreuzberg, 82234 Weßling

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Festlich

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Drei Perspektiven, drei Biografien, ein Dialog über Grenzen hinweg

Diese Vernissage verspricht ein intensives Kunsterlebnis: Unter dem Leitmotiv Drei Künstler – drei Generationen – drei Länder treffen eigenständige Positionen aufeinander. In Weßling entfaltet sich eine Ausstellungsatmosphäre, in der Werkbetrachtung, Lichtführung und Raumwirkung einen lebendigen Dialog zwischen Malerei, Grafik und erzählerischer Bildsprache eröffnen.

Form, Farbe, Bauhaus-Echo: Cornelia Rhomberg

Rhomberg, als Künstlerin und Architektin geschult, entwickelt aus geometrischen Farbfeldern streng komponierte, zugleich sinnlich vibrierende Bildräume. Ihre Kompositionen verweisen auf konstruktive Traditionen der Moderne und ein Bauhaus-Erbe in der Familie; klare Linien, modulierte Flächen und präzise Kuratierung erzeugen eine konzentrierte ästhetische Erfahrung. Die Werkbetrachtung lässt farbliche Schichtungen, Kanten und Relation von Figur und Grund als visuelle Partitur hörbar werden. Quelle belegt ihre Bauhaus-Tradition und Arbeitsweise.

Maler, Seefahrer, Erzähler: Peter Stephan

Der in Dessau geborene Maler und Grafiker Peter Stephan (1927–2014) verbindet sozialpoetische Gegenständlichkeit mit biografischer Weite: Studien an der Akademie München, Meisterschaft der Radierung, Reisen als Seemann – all dies prägt seine Erzählbilder. In melancholischem Strich und konzentrierter Formensprache verdichten sich Geschichten des einfachen Lebens, topografische Erinnerungen Südeuropas und eine humanistische Haltung. Diese Kunstrichtung steht fest auf dem Boden der klassischen Bildgattungen Malerei und Druckgrafik und überzeugt durch kompositorische Klarheit, Raumtiefe und Materialbewusstsein.

Verlorene Fäden, neue Bezüge: Heinrich Stephan

Heinrich Stephan steht – historisch verortet – für eine Generation zwischen Kriegs- und Nachkriegszeit, deren Werke in regionalen Kontexten und Sammlungen Spuren hinterließen. In seinen Gemälden schwingen biografische Brüche, eine sensible Farbökonomie und die Suche nach Bildhaltungen, die zwischen Tradition und Moderne vermitteln. Die Werkbetrachtung zeigt fein austarierte Tonwerte, ein dialogisches Verhältnis von Kontur und Fläche sowie eine stille Bildrhythmik, die Zeitgeschichte in Form verwandelt.

Kuratierung und Vermittlung

Die Ausstellung entfaltet – generationenübergreifend – ein Panorama europäischer Bildsprachen: konstruktive Farbfeldmalerei, erzählerische Gegenständlichkeit, historisch sensibilisierte Malerei. Die Kuratierung setzt auf Blickachsen, ruhige Hängungen und Lichtzonen, welche die Materialität von Leinwand, Papier und Druckplatte sichtbar machen. Erwartet werden begleitende Gespräche und Werkbetrachtungen vor Originalen; Informationen zu Führungen und museumspädagogischen Angeboten folgen.

Fazit

Wer kunsthistorische Tiefenschärfe, klare Formen und erzählerische Malerei in einem Raum erleben will, sollte diese Vernissage nicht verpassen. Drei Handschriften, drei Temperamente, drei kulturelle Horizonte – ein konzentriertes Kunsterlebnis am Ammersee. Kommen Sie, lassen Sie Farben, Formen und Geschichten auf sich wirken.

Offizielle Kanäle von Cornelia Rhomberg, Peter Stephan, Heinrich Stephan:

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Quellen:

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