Museum Starnberger See
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Starnberg

Possenhofener Str. 5, 82319 Starnberg, Deutschland

Museum Starnberger See | Öffnungszeiten & Ausstellungen

Das Museum Starnberger See verbindet das historische Lochmannhaus, die moderne Erweiterung und einen Garten mit alten Bäumen zu einem Ort, an dem regionale Geschichte, Kunst und Gegenwart zusammenkommen. Es liegt nur wenige Schritte vom Seeufer und vom Bahnhof entfernt, wurde aus bürgerlicher Initiative gegründet und ist heute ein Museum für kulturelle, soziale und kunstgeschichtliche Themen. Im Museums- und Gartencafé lässt sich der Besuch ruhig ausklingen, während das Haus selbst mit seiner langen Geschichte, seinen wechselnden Ausstellungen und seinem besonderen Ort am Starnberger See Besucherinnen und Besucher für einen kurzen Abstecher ebenso wie für einen längeren Museumsaufenthalt anzieht. ([starnberg.de](https://www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/stadtverwaltung/aemter-und-staedtische-einrichtungen/museum-starnberger-see))

Öffnungszeiten, Preise und Anreise zum Museum Starnberger See

Wer nach den Öffnungszeiten des Museum Starnberger See sucht, findet klare und gut planbare Besuchszeiten: Mittwoch bis Freitag ist von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11:00 bis 18:00 Uhr. Montag und Dienstag bleiben geschlossen, ebenso der 24. und 31. Dezember. Für Schulklassen und Gruppen können auf Anfrage auch Zeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet werden. Bei Ausstellungsumbauten kann es vorkommen, dass einzelne Bereiche nicht zugänglich sind. Das macht die Planung unkompliziert, vor allem wenn man einen Museumsbesuch mit einem Spaziergang am See oder mit einem Termin in der Stadt verbinden möchte. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/oeffnungszeiten-und-preise?utm_source=openai))

Auch bei den Preisen ist das Museum transparent aufgestellt. Der reguläre Eintritt liegt bei 7 Euro, ermäßigt bei 5 Euro, Familien zahlen 8 Euro, Gruppen ab zehn Personen 5 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Besonders attraktiv ist der Museumssonntag: Jeden ersten Sonntag im Monat kostet der Eintritt nur 1 Euro. Damit eignet sich das Haus sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Familienausflüge, für Kunstinteressierte und für Gäste, die in Starnberg gezielt nach einer wetterunabhängigen Aktivität suchen. Gerade an regnerischen Tagen ist das Museum damit eine naheliegende Adresse für einen ruhigen Kulturmoment am See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/oeffnungszeiten-und-preise?utm_source=openai))

Die Anreise ist ebenfalls unkompliziert. Mit der Bahn ist das Museum von München aus in etwa 20 bis 30 Minuten über den Bahnhof Starnberg (See) erreichbar; von dort führt ein kurzer Weg von rund drei Minuten am See entlang zum Museum. Zusätzlich hält die Buslinie 964 direkt vor dem Haus. Wer mit dem Auto kommt, folgt der Beschilderung zum Bahnhof Starnberg (See) und anschließend den Hinweisen zum Museum. Parkmöglichkeiten gibt es zwischen Bahnhofplatz und Museum, außerdem stehen vor dem Haus zwei Behindertenparkplätze zur Verfügung. Reisebusse können vor dem Museum zum Ein- und Ausstieg halten; ausgewiesene Busparkplätze befinden sich am Bahnhof Starnberg (See). So ist das Museum auch für Gruppen komfortabel erreichbar. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

Zur praktischen Besuchserfahrung gehört außerdem, dass das Museum barrierearm geplant wurde. Der Eingang an der Possenhofener Straße ist barrierefrei erreichbar, im Neubau sind alle Ausstellungs- und Besucherräume über den Fahrstuhl zugänglich, und es gibt ein behindertengerechtes WC im Museum und im Café. Für Führungen und Vorträge steht eine induktive Höranlage bereit, außerdem sind Klappstühle verfügbar; Blinden- und Behindertenbegleithunde dürfen mit entsprechender Legitimation mitgenommen werden. Das historische Lochmannhaus ist aufgrund seiner Bausubstanz nur eingeschränkt barrierefrei, doch gerade diese Spannung zwischen denkmalgeschützter Substanz und moderner Zugänglichkeit prägt den Charakter des Hauses sehr deutlich. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

Ausstellungen und Veranstaltungen am Starnberger See

Beim Thema Museum Starnberger See ausstellung lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Programm, denn das Haus arbeitet bewusst mit wechselnden Präsentationen, Veranstaltungen und thematischen Schwerpunkten. Auf der aktuellen Seite werden unter anderem die Ausstellung Ludwig II Die letzten Tage des Märchenkönigs, das Kammerspiel Gegenwartskunst im Heimatmuseum sowie Sinn und Gesellschaft – Das Museum als Atelier mit dem Zeitraum 17.05. bis 13.09.2026 geführt. Das zeigt, dass das Museum nicht nur mit klassischer Regionalgeschichte arbeitet, sondern auch Gegenwartskunst, Erinnerungskultur und gesellschaftliche Fragen aufgreift. Wer also nach Museum Starnberger See Veranstaltungen sucht, findet hier keinen statischen Kalender, sondern ein lebendiges Programm mit wechselnden Anlässen. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/aktuell))

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist das Projekt Kammerspiel. Es nutzt das historische Lochmannhaus, den Gründungsort des Museums, als Ausstellungsraum und als wichtigstes Sammlungsobjekt zugleich. Die Reihe versteht sich als Arbeit im kleinsten und unscheinbarsten Raum der historischen Architektur, nämlich in einer versteckten Kammer hinter der Küche. Von Josefi bis Martini sind neun Künstlerinnen, Künstler oder Kollektive eingeladen, die Kammer mit Kunst zu füllen; erlaubt sind verschiedene Medien, und die jeweiligen Eröffnungen finden um 19 Uhr statt. Kuratiert wird das Projekt von Elisabeth Carr, Ulrike Prusseit, Katja Sebald und Museumsleiter Benjamin Tillig. Gerade diese Mischung aus historischem Raum, kuratorischer Präzision und zeitgenössischer Kunst macht das Museum für Suchanfragen rund um Kunst und Veranstaltung besonders relevant. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/vorschau/kammerspiel))

Auch die Veranstaltungsseite zeigt, wie stark das Museum auf Begegnung setzt. Dort finden sich etwa Museumssonntage mit 1 Euro Eintritt, Eröffnungen von Ausstellungen und auch besondere Formate wie der Sommeraperitivo im Museum Starnberger See. Diese Programmpunkte machen das Haus nicht nur für den klassischen Museumsbesuch interessant, sondern auch für Menschen, die eine kulturelle Abendveranstaltung, einen familienfreundlichen Sonntag oder ein kompaktes Programm in Starnberg suchen. Die offizielle Website verknüpft Ausstellungen, Vermittlung und Eventformat also sehr bewusst miteinander. Genau daraus entsteht die besondere Position des Museums: Es ist zugleich Geschichtsraum, Kunstort und Plattform für aktuelle Themen am See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/veranstaltungen))

Heiraten im Museum Starnberger See: Standesamt im Lochmannhaus

Bei der Suche nach Museum Starnberger See Hochzeit oder Museum Starnberger See Standesamt führt der Weg direkt zum Lochmannhaus. Die Stadt Starnberg nennt das Museum ausdrücklich als Trauort; auf der Museumsseite wird es als besonderer Ort beschrieben, dessen Geschichte bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreicht. Der historische Bau steht noch immer an seinem ursprünglichen Platz, nur wenige Schritte vom See und wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Die städtische Seite erklärt, dass man sich im Museum Starnberger See trauen lassen kann, und das Museum selbst betont, dass ausgewählte Räume des historischen Hauses sowie Außenbereiche für Hochzeiten und feierliche Empfänge genutzt werden können. Damit ist das Haus nicht nur für Besichtigungen, sondern auch für persönliche Lebensereignisse geöffnet. ([starnberg.de](https://www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/was-erledige-ich-wo/leistungen/eheschliessung/))

Für Paare ist vor allem die flexible Nutzung attraktiv. Trauungen können in der Bauernstube oder im Obstgarten vor dem Haus stattfinden; die Wahl des Raums erfolgt in Abstimmung mit dem Museum, die eigentliche Eheschließung nimmt das Standesamt Starnberg nach Terminvereinbarung vor. In den historischen Räumen finden bis zu 25 Feiernde Platz, unter den Obstbäumen im Garten bis zu 50. Nach der Trauung ist ein Empfang im Garten oder Innenhof möglich, bei schlechtem Wetter auch im Museumscafé. Das Museum kann Gartenmobiliar und gekühlte Getränke zur Verfügung stellen, und eine private Führung lässt sich ebenfalls einplanen. Damit wird aus der standesamtlichen Trauung ein sehr vollständiges Erlebnis, das historische Atmosphäre und praktische Organisation verbindet. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/heiraten))

Auch die Konditionen sind klar geregelt. Für Trauungen im Museum wird eine Pauschale von 390 Euro berechnet, zuzüglich Reinigungskosten für geliehenes Mobiliar und der Kosten für Getränke je nach Auswahl. Wichtig ist außerdem, den Wunschtermin vor der Reservierung im Museum mit dem Standesamt abzustimmen. Die offiziellen Informationen richten sich sowohl an Paare aus Starnberg als auch an Paare von außerhalb, was die Rolle des Museums als überregional gefragte Hochzeitslocation unterstreicht. Wer also nach einer Hochzeit am Starnberger See sucht, bekommt hier nicht nur eine schöne Kulisse, sondern einen konkret organisierten, amtlich anerkannten und historisch aufgeladenen Ort für den Start ins gemeinsame Leben. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/heiraten))

Geschichte, Lochmannhaus und König Ludwig III.

Die Geschichte des Museum Starnberger See beginnt mit einer bürgerlichen Initiative. Ursprünglich hieß die Institution Museum für den Würmseegau und entstand aus dem Wunsch, das kultur- und kunstgeschichtliche Erbe der Region zu bewahren. Ein wesentlicher Motor war der Arzt Martin Penzl, dem auch der Erwerb wichtiger Kunstwerke zugeschrieben wird. Als Museumsgebäude kaufte die Initiativgruppe mit finanzieller Unterstützung der Stadt Starnberg am 8. Juni 1912 das Lochmannhaus, und am 23. Februar 1913 wurde ein Verwaltungsverein gegründet. Schon diese frühen Daten zeigen, dass das Museum von Anfang an als gemeinschaftliches Projekt verstanden wurde, das regionale Identität und historische Verantwortung miteinander verband. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/museum/geschichte?utm_source=openai))

Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Eröffnung. Am 9. Juli 1914, also kurz vor dem Ersten Weltkrieg, wurde das Museum feierlich eröffnet; unter den Gästen war auch König Ludwig III., Bayerns letzter Monarch, mit seiner Gemahlin und weiteren Prinzessinnen. Diese Verbindung erklärt, warum Suchanfragen wie Museum Starnberger See Ludwig oder Museum Starnberger See König Ludwig nicht zufällig sind: Die königliche Geschichte ist hier tatsächlich Teil der Museumsbiografie. Nach der Auflösung des Vereins unter dem NS-Regime ging die Verantwortung auf die Stadt über, nach dem Krieg blieb das Haus in kommunaler Trägerschaft. Nach einer Restaurierung des Lochmannhauses wurde das Museum 1985 als Heimatmuseum wiedereröffnet; 2008 kam eine moderne Erweiterung hinzu, und die Institution erhielt den Namen Museum Starnberger See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/en/museum/history?utm_source=openai))

Das Lochmannhaus selbst ist dabei weit mehr als ein bloßes Gebäude. Laut Museumsseite wurden Teile des Hauses bereits im frühen 16. Jahrhundert errichtet; die Eichen für die prachtvolle Decke und die Wandverkleidung im Obergeschoss wurden 1520 gefällt. In seiner heutigen Form geht das Haus auf Umbau oder Wiederaufbau um 1691 bis 1693 zurück. Es war zugleich Fischer- und Bauernhaus sowie Herrschaftssitz, und die beiden Geschosse waren ursprünglich baulich getrennt. Die obere Wohnung war repräsentativer ausgestattet, weil sie der Herrschaft vorbehalten war, während unten die Pachtfamilie lebte. Dass das Haus bis zur Eröffnung der Eisenbahnlinie 1865 direkt am See lag und einmal von einem Obstgarten umgeben war, erklärt, warum der Museumsgarten heute so stimmig wirkt. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/en/exhibitions/collection/lochmann-house?utm_source=openai))

Kunst, Sammlung und Unter-Wasser-Geschichte

Die Sammlung des Museum Starnberger See macht sehr deutlich, wie breit das Haus aufgestellt ist. Seit der Gründung wurde regionales Alltagsgut ebenso gesammelt wie bildende Kunst, und nach über 100 Jahren ist der Bestand auf mehr als 6000 Objekte angewachsen. Zu den herausragenden Stücken gehören das Lochmannhaus als erstes Exponat und Museumsgebäude, die Starnberger Heilige von Ignaz Günther aus dem Jahr 1755, der Delphin als letztes erhaltenes Boot aus der Prunkschiffflotte der bayerischen Herzöge und Könige sowie ein Exemplar der Großen Karte von Bayern von Philipp Apian aus dem Jahr 1563. Damit wird klar, warum sich das Museum nicht auf eine einzige Disziplin reduzieren lässt: Hier treffen Kunst, Alltagsgeschichte, Kartografie und Schifffahrtsgeschichte unmittelbar aufeinander. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/sammlung))

Die Dauerausstellung unter dem Titel Höfische Schifffahrt und Seegeschichte führt genau diese Logik fort. Über mehrere Ebenen des Neubaus verfolgt sie vor allem die Geschichte der Boote und Schiffe auf dem Starnberger See. Die Früh- und Fischereigeschichte wird durch einen originalen Einbaum repräsentiert, wie ihn Fischer bis ins 19. Jahrhundert verwendeten; der älteste am Starnberger See gefundene Einbaum wird auf 900 v. Chr. datiert. Zugleich wird die höfische Schifffahrt der bayerischen Herzöge und Könige sichtbar gemacht, ebenso wie die Entwicklung der Eisenbahnlinie, der Dampfschifffahrt und der Villenkolonien rund um den See. Gerade diese Verbindung aus Mobilitäts-, Sozial- und Kulturgeschichte macht die Dauerausstellung zu einem starken Ankerpunkt für die Suche nach Museum Starnberger See kunst und Museum Starnberger See unter wasser zugleich. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/hoefische-schifffahrt-und-seegeschichte))

Besonders spannend ist die aktuelle Ausstellung Unter Wasser, die Natur, Archäologie, Geschichte und Kunst miteinander verschränkt. Die Texte der Ausstellung greifen den Schutz des Starnberger Sees als Ramsar-Gebiet seit 1976 auf, erzählen vom Verschwinden des Fischers Johann Martin Bernwieser im Jahr 1969, thematisieren den Bernrieder Einbaum in 40 Metern Tiefe und zeigen die Spuren der Roseninsel als UNESCO-Welterbestätte und Bodendenkmal. Dazu kommt die moderne Forschung: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt dokumentiert ausgewählte Unterwasserbereiche mit einem selbstfahrenden Wasserfahrzeug und erstellt hochauflösende 3D-Modelle des Seebodens. In der künstlerischen Ebene arbeitet Eduardo Palomares mit Sand, Schlamm und Salz, sodass Kunst und Wissenschaft nicht nebeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig beleuchten. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/aktuell/unter-wasser/ausstellungstexte))

Kinder, Führungen und barrierefreier Museumsbesuch

Für Familien, Schulen und jüngere Besucher ist das Museum Starnberger See bewusst offen gestaltet. Auf der Seite für Kindergarten, Schulen und Jugendgruppen heißt es ausdrücklich, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene immer willkommen sind. Die museumspädagogische Vermittlung versteht sich als zentrale Aufgabe, und über Führungen, Workshops, Kreativangebote und Projekte werden Zugänge zu Geschichte, Kunst und Kultur geschaffen. Besonders praktisch: Die Kreativführungen sind für Menschen von 4 bis 16 Jahren geeignet, dauern etwa 1,5 Stunden und werden inhaltlich und pädagogisch an die jeweilige Gruppe angepasst. Für Schulklassen ist der Eintritt frei, und die Gruppengröße liegt bei bis zu 25 Teilnehmenden. So wird das Haus zu einem realen Lernort und nicht nur zu einem Ausstellungsort. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/erlebnisse/kinder-und-jugendliche))

Auch die Gruppenführungen sprechen eine breite Zielgruppe an. Exklusive Führungen bieten Gruppen bis zu 20 Personen einen individuellen Einstieg in Themen und Ausstellungen des Museums. Menschen jeden Alters können dabei gemeinsam mit einer Kulturvermittlerin oder einem Kulturvermittler Fragen stellen, Schwerpunkte wählen und einen eigenen Weg durch das Museum finden. Die Führungen dauern etwa 1 bis 1,5 Stunden, kosten 85 Euro zuzüglich Eintritt und können auch als Familienführungen gebucht werden. Gerade für Gäste, die nach Museum Starnberger See kinder, Museum Starnberger See kunst oder einem ruhigen Ausflugsziel mit inhaltlicher Tiefe suchen, ist dieses Format ideal, weil es Wissen, Dialog und ein persönliches Besuchserlebnis miteinander kombiniert. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/erlebnisse/fuehrungen))

Hinzu kommt die gute Besuchsqualität vor Ort. Das Museum ist über den Eingang an der Possenhofener Straße barrierefrei erreichbar, im Neubau sind alle Ausstellungs- und Besucherräume per Aufzug zugänglich, und es gibt ein behindertengerechtes WC im Museum und im Café. Eine induktive Höranlage steht für Führungen und Vorträge bereit, Klappstühle können in den Ausstellungsräumen genutzt werden, und Blinden- sowie Behindertenbegleithunde sind mit entsprechender Legitimation erlaubt. Das historische Lochmannhaus ist baulich bedingt nur eingeschränkt barrierefrei, doch gerade dieser Kontrast zwischen denkmalgeschützter Substanz und zeitgemäßer Zugänglichkeit macht den Reiz des Hauses aus. Wer einen Besuch plant, findet hier damit nicht nur Inhalte, sondern auch eine gut durchdachte Infrastruktur für unterschiedliche Bedürfnisse. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

Quellen:

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Museum Starnberger See | Öffnungszeiten & Ausstellungen

Das Museum Starnberger See verbindet das historische Lochmannhaus, die moderne Erweiterung und einen Garten mit alten Bäumen zu einem Ort, an dem regionale Geschichte, Kunst und Gegenwart zusammenkommen. Es liegt nur wenige Schritte vom Seeufer und vom Bahnhof entfernt, wurde aus bürgerlicher Initiative gegründet und ist heute ein Museum für kulturelle, soziale und kunstgeschichtliche Themen. Im Museums- und Gartencafé lässt sich der Besuch ruhig ausklingen, während das Haus selbst mit seiner langen Geschichte, seinen wechselnden Ausstellungen und seinem besonderen Ort am Starnberger See Besucherinnen und Besucher für einen kurzen Abstecher ebenso wie für einen längeren Museumsaufenthalt anzieht. ([starnberg.de](https://www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/stadtverwaltung/aemter-und-staedtische-einrichtungen/museum-starnberger-see))

Öffnungszeiten, Preise und Anreise zum Museum Starnberger See

Wer nach den Öffnungszeiten des Museum Starnberger See sucht, findet klare und gut planbare Besuchszeiten: Mittwoch bis Freitag ist von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11:00 bis 18:00 Uhr. Montag und Dienstag bleiben geschlossen, ebenso der 24. und 31. Dezember. Für Schulklassen und Gruppen können auf Anfrage auch Zeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet werden. Bei Ausstellungsumbauten kann es vorkommen, dass einzelne Bereiche nicht zugänglich sind. Das macht die Planung unkompliziert, vor allem wenn man einen Museumsbesuch mit einem Spaziergang am See oder mit einem Termin in der Stadt verbinden möchte. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/oeffnungszeiten-und-preise?utm_source=openai))

Auch bei den Preisen ist das Museum transparent aufgestellt. Der reguläre Eintritt liegt bei 7 Euro, ermäßigt bei 5 Euro, Familien zahlen 8 Euro, Gruppen ab zehn Personen 5 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Besonders attraktiv ist der Museumssonntag: Jeden ersten Sonntag im Monat kostet der Eintritt nur 1 Euro. Damit eignet sich das Haus sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Familienausflüge, für Kunstinteressierte und für Gäste, die in Starnberg gezielt nach einer wetterunabhängigen Aktivität suchen. Gerade an regnerischen Tagen ist das Museum damit eine naheliegende Adresse für einen ruhigen Kulturmoment am See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/oeffnungszeiten-und-preise?utm_source=openai))

Die Anreise ist ebenfalls unkompliziert. Mit der Bahn ist das Museum von München aus in etwa 20 bis 30 Minuten über den Bahnhof Starnberg (See) erreichbar; von dort führt ein kurzer Weg von rund drei Minuten am See entlang zum Museum. Zusätzlich hält die Buslinie 964 direkt vor dem Haus. Wer mit dem Auto kommt, folgt der Beschilderung zum Bahnhof Starnberg (See) und anschließend den Hinweisen zum Museum. Parkmöglichkeiten gibt es zwischen Bahnhofplatz und Museum, außerdem stehen vor dem Haus zwei Behindertenparkplätze zur Verfügung. Reisebusse können vor dem Museum zum Ein- und Ausstieg halten; ausgewiesene Busparkplätze befinden sich am Bahnhof Starnberg (See). So ist das Museum auch für Gruppen komfortabel erreichbar. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

Zur praktischen Besuchserfahrung gehört außerdem, dass das Museum barrierearm geplant wurde. Der Eingang an der Possenhofener Straße ist barrierefrei erreichbar, im Neubau sind alle Ausstellungs- und Besucherräume über den Fahrstuhl zugänglich, und es gibt ein behindertengerechtes WC im Museum und im Café. Für Führungen und Vorträge steht eine induktive Höranlage bereit, außerdem sind Klappstühle verfügbar; Blinden- und Behindertenbegleithunde dürfen mit entsprechender Legitimation mitgenommen werden. Das historische Lochmannhaus ist aufgrund seiner Bausubstanz nur eingeschränkt barrierefrei, doch gerade diese Spannung zwischen denkmalgeschützter Substanz und moderner Zugänglichkeit prägt den Charakter des Hauses sehr deutlich. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

Ausstellungen und Veranstaltungen am Starnberger See

Beim Thema Museum Starnberger See ausstellung lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Programm, denn das Haus arbeitet bewusst mit wechselnden Präsentationen, Veranstaltungen und thematischen Schwerpunkten. Auf der aktuellen Seite werden unter anderem die Ausstellung Ludwig II Die letzten Tage des Märchenkönigs, das Kammerspiel Gegenwartskunst im Heimatmuseum sowie Sinn und Gesellschaft – Das Museum als Atelier mit dem Zeitraum 17.05. bis 13.09.2026 geführt. Das zeigt, dass das Museum nicht nur mit klassischer Regionalgeschichte arbeitet, sondern auch Gegenwartskunst, Erinnerungskultur und gesellschaftliche Fragen aufgreift. Wer also nach Museum Starnberger See Veranstaltungen sucht, findet hier keinen statischen Kalender, sondern ein lebendiges Programm mit wechselnden Anlässen. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/aktuell))

Ein besonders gutes Beispiel dafür ist das Projekt Kammerspiel. Es nutzt das historische Lochmannhaus, den Gründungsort des Museums, als Ausstellungsraum und als wichtigstes Sammlungsobjekt zugleich. Die Reihe versteht sich als Arbeit im kleinsten und unscheinbarsten Raum der historischen Architektur, nämlich in einer versteckten Kammer hinter der Küche. Von Josefi bis Martini sind neun Künstlerinnen, Künstler oder Kollektive eingeladen, die Kammer mit Kunst zu füllen; erlaubt sind verschiedene Medien, und die jeweiligen Eröffnungen finden um 19 Uhr statt. Kuratiert wird das Projekt von Elisabeth Carr, Ulrike Prusseit, Katja Sebald und Museumsleiter Benjamin Tillig. Gerade diese Mischung aus historischem Raum, kuratorischer Präzision und zeitgenössischer Kunst macht das Museum für Suchanfragen rund um Kunst und Veranstaltung besonders relevant. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/vorschau/kammerspiel))

Auch die Veranstaltungsseite zeigt, wie stark das Museum auf Begegnung setzt. Dort finden sich etwa Museumssonntage mit 1 Euro Eintritt, Eröffnungen von Ausstellungen und auch besondere Formate wie der Sommeraperitivo im Museum Starnberger See. Diese Programmpunkte machen das Haus nicht nur für den klassischen Museumsbesuch interessant, sondern auch für Menschen, die eine kulturelle Abendveranstaltung, einen familienfreundlichen Sonntag oder ein kompaktes Programm in Starnberg suchen. Die offizielle Website verknüpft Ausstellungen, Vermittlung und Eventformat also sehr bewusst miteinander. Genau daraus entsteht die besondere Position des Museums: Es ist zugleich Geschichtsraum, Kunstort und Plattform für aktuelle Themen am See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/veranstaltungen))

Heiraten im Museum Starnberger See: Standesamt im Lochmannhaus

Bei der Suche nach Museum Starnberger See Hochzeit oder Museum Starnberger See Standesamt führt der Weg direkt zum Lochmannhaus. Die Stadt Starnberg nennt das Museum ausdrücklich als Trauort; auf der Museumsseite wird es als besonderer Ort beschrieben, dessen Geschichte bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreicht. Der historische Bau steht noch immer an seinem ursprünglichen Platz, nur wenige Schritte vom See und wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Die städtische Seite erklärt, dass man sich im Museum Starnberger See trauen lassen kann, und das Museum selbst betont, dass ausgewählte Räume des historischen Hauses sowie Außenbereiche für Hochzeiten und feierliche Empfänge genutzt werden können. Damit ist das Haus nicht nur für Besichtigungen, sondern auch für persönliche Lebensereignisse geöffnet. ([starnberg.de](https://www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/was-erledige-ich-wo/leistungen/eheschliessung/))

Für Paare ist vor allem die flexible Nutzung attraktiv. Trauungen können in der Bauernstube oder im Obstgarten vor dem Haus stattfinden; die Wahl des Raums erfolgt in Abstimmung mit dem Museum, die eigentliche Eheschließung nimmt das Standesamt Starnberg nach Terminvereinbarung vor. In den historischen Räumen finden bis zu 25 Feiernde Platz, unter den Obstbäumen im Garten bis zu 50. Nach der Trauung ist ein Empfang im Garten oder Innenhof möglich, bei schlechtem Wetter auch im Museumscafé. Das Museum kann Gartenmobiliar und gekühlte Getränke zur Verfügung stellen, und eine private Führung lässt sich ebenfalls einplanen. Damit wird aus der standesamtlichen Trauung ein sehr vollständiges Erlebnis, das historische Atmosphäre und praktische Organisation verbindet. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/heiraten))

Auch die Konditionen sind klar geregelt. Für Trauungen im Museum wird eine Pauschale von 390 Euro berechnet, zuzüglich Reinigungskosten für geliehenes Mobiliar und der Kosten für Getränke je nach Auswahl. Wichtig ist außerdem, den Wunschtermin vor der Reservierung im Museum mit dem Standesamt abzustimmen. Die offiziellen Informationen richten sich sowohl an Paare aus Starnberg als auch an Paare von außerhalb, was die Rolle des Museums als überregional gefragte Hochzeitslocation unterstreicht. Wer also nach einer Hochzeit am Starnberger See sucht, bekommt hier nicht nur eine schöne Kulisse, sondern einen konkret organisierten, amtlich anerkannten und historisch aufgeladenen Ort für den Start ins gemeinsame Leben. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/heiraten))

Geschichte, Lochmannhaus und König Ludwig III.

Die Geschichte des Museum Starnberger See beginnt mit einer bürgerlichen Initiative. Ursprünglich hieß die Institution Museum für den Würmseegau und entstand aus dem Wunsch, das kultur- und kunstgeschichtliche Erbe der Region zu bewahren. Ein wesentlicher Motor war der Arzt Martin Penzl, dem auch der Erwerb wichtiger Kunstwerke zugeschrieben wird. Als Museumsgebäude kaufte die Initiativgruppe mit finanzieller Unterstützung der Stadt Starnberg am 8. Juni 1912 das Lochmannhaus, und am 23. Februar 1913 wurde ein Verwaltungsverein gegründet. Schon diese frühen Daten zeigen, dass das Museum von Anfang an als gemeinschaftliches Projekt verstanden wurde, das regionale Identität und historische Verantwortung miteinander verband. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/museum/geschichte?utm_source=openai))

Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die Eröffnung. Am 9. Juli 1914, also kurz vor dem Ersten Weltkrieg, wurde das Museum feierlich eröffnet; unter den Gästen war auch König Ludwig III., Bayerns letzter Monarch, mit seiner Gemahlin und weiteren Prinzessinnen. Diese Verbindung erklärt, warum Suchanfragen wie Museum Starnberger See Ludwig oder Museum Starnberger See König Ludwig nicht zufällig sind: Die königliche Geschichte ist hier tatsächlich Teil der Museumsbiografie. Nach der Auflösung des Vereins unter dem NS-Regime ging die Verantwortung auf die Stadt über, nach dem Krieg blieb das Haus in kommunaler Trägerschaft. Nach einer Restaurierung des Lochmannhauses wurde das Museum 1985 als Heimatmuseum wiedereröffnet; 2008 kam eine moderne Erweiterung hinzu, und die Institution erhielt den Namen Museum Starnberger See. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/en/museum/history?utm_source=openai))

Das Lochmannhaus selbst ist dabei weit mehr als ein bloßes Gebäude. Laut Museumsseite wurden Teile des Hauses bereits im frühen 16. Jahrhundert errichtet; die Eichen für die prachtvolle Decke und die Wandverkleidung im Obergeschoss wurden 1520 gefällt. In seiner heutigen Form geht das Haus auf Umbau oder Wiederaufbau um 1691 bis 1693 zurück. Es war zugleich Fischer- und Bauernhaus sowie Herrschaftssitz, und die beiden Geschosse waren ursprünglich baulich getrennt. Die obere Wohnung war repräsentativer ausgestattet, weil sie der Herrschaft vorbehalten war, während unten die Pachtfamilie lebte. Dass das Haus bis zur Eröffnung der Eisenbahnlinie 1865 direkt am See lag und einmal von einem Obstgarten umgeben war, erklärt, warum der Museumsgarten heute so stimmig wirkt. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/en/exhibitions/collection/lochmann-house?utm_source=openai))

Kunst, Sammlung und Unter-Wasser-Geschichte

Die Sammlung des Museum Starnberger See macht sehr deutlich, wie breit das Haus aufgestellt ist. Seit der Gründung wurde regionales Alltagsgut ebenso gesammelt wie bildende Kunst, und nach über 100 Jahren ist der Bestand auf mehr als 6000 Objekte angewachsen. Zu den herausragenden Stücken gehören das Lochmannhaus als erstes Exponat und Museumsgebäude, die Starnberger Heilige von Ignaz Günther aus dem Jahr 1755, der Delphin als letztes erhaltenes Boot aus der Prunkschiffflotte der bayerischen Herzöge und Könige sowie ein Exemplar der Großen Karte von Bayern von Philipp Apian aus dem Jahr 1563. Damit wird klar, warum sich das Museum nicht auf eine einzige Disziplin reduzieren lässt: Hier treffen Kunst, Alltagsgeschichte, Kartografie und Schifffahrtsgeschichte unmittelbar aufeinander. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/sammlung))

Die Dauerausstellung unter dem Titel Höfische Schifffahrt und Seegeschichte führt genau diese Logik fort. Über mehrere Ebenen des Neubaus verfolgt sie vor allem die Geschichte der Boote und Schiffe auf dem Starnberger See. Die Früh- und Fischereigeschichte wird durch einen originalen Einbaum repräsentiert, wie ihn Fischer bis ins 19. Jahrhundert verwendeten; der älteste am Starnberger See gefundene Einbaum wird auf 900 v. Chr. datiert. Zugleich wird die höfische Schifffahrt der bayerischen Herzöge und Könige sichtbar gemacht, ebenso wie die Entwicklung der Eisenbahnlinie, der Dampfschifffahrt und der Villenkolonien rund um den See. Gerade diese Verbindung aus Mobilitäts-, Sozial- und Kulturgeschichte macht die Dauerausstellung zu einem starken Ankerpunkt für die Suche nach Museum Starnberger See kunst und Museum Starnberger See unter wasser zugleich. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/hoefische-schifffahrt-und-seegeschichte))

Besonders spannend ist die aktuelle Ausstellung Unter Wasser, die Natur, Archäologie, Geschichte und Kunst miteinander verschränkt. Die Texte der Ausstellung greifen den Schutz des Starnberger Sees als Ramsar-Gebiet seit 1976 auf, erzählen vom Verschwinden des Fischers Johann Martin Bernwieser im Jahr 1969, thematisieren den Bernrieder Einbaum in 40 Metern Tiefe und zeigen die Spuren der Roseninsel als UNESCO-Welterbestätte und Bodendenkmal. Dazu kommt die moderne Forschung: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt dokumentiert ausgewählte Unterwasserbereiche mit einem selbstfahrenden Wasserfahrzeug und erstellt hochauflösende 3D-Modelle des Seebodens. In der künstlerischen Ebene arbeitet Eduardo Palomares mit Sand, Schlamm und Salz, sodass Kunst und Wissenschaft nicht nebeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig beleuchten. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/aktuell/unter-wasser/ausstellungstexte))

Kinder, Führungen und barrierefreier Museumsbesuch

Für Familien, Schulen und jüngere Besucher ist das Museum Starnberger See bewusst offen gestaltet. Auf der Seite für Kindergarten, Schulen und Jugendgruppen heißt es ausdrücklich, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene immer willkommen sind. Die museumspädagogische Vermittlung versteht sich als zentrale Aufgabe, und über Führungen, Workshops, Kreativangebote und Projekte werden Zugänge zu Geschichte, Kunst und Kultur geschaffen. Besonders praktisch: Die Kreativführungen sind für Menschen von 4 bis 16 Jahren geeignet, dauern etwa 1,5 Stunden und werden inhaltlich und pädagogisch an die jeweilige Gruppe angepasst. Für Schulklassen ist der Eintritt frei, und die Gruppengröße liegt bei bis zu 25 Teilnehmenden. So wird das Haus zu einem realen Lernort und nicht nur zu einem Ausstellungsort. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/erlebnisse/kinder-und-jugendliche))

Auch die Gruppenführungen sprechen eine breite Zielgruppe an. Exklusive Führungen bieten Gruppen bis zu 20 Personen einen individuellen Einstieg in Themen und Ausstellungen des Museums. Menschen jeden Alters können dabei gemeinsam mit einer Kulturvermittlerin oder einem Kulturvermittler Fragen stellen, Schwerpunkte wählen und einen eigenen Weg durch das Museum finden. Die Führungen dauern etwa 1 bis 1,5 Stunden, kosten 85 Euro zuzüglich Eintritt und können auch als Familienführungen gebucht werden. Gerade für Gäste, die nach Museum Starnberger See kinder, Museum Starnberger See kunst oder einem ruhigen Ausflugsziel mit inhaltlicher Tiefe suchen, ist dieses Format ideal, weil es Wissen, Dialog und ein persönliches Besuchserlebnis miteinander kombiniert. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/erlebnisse/fuehrungen))

Hinzu kommt die gute Besuchsqualität vor Ort. Das Museum ist über den Eingang an der Possenhofener Straße barrierefrei erreichbar, im Neubau sind alle Ausstellungs- und Besucherräume per Aufzug zugänglich, und es gibt ein behindertengerechtes WC im Museum und im Café. Eine induktive Höranlage steht für Führungen und Vorträge bereit, Klappstühle können in den Ausstellungsräumen genutzt werden, und Blinden- sowie Behindertenbegleithunde sind mit entsprechender Legitimation erlaubt. Das historische Lochmannhaus ist baulich bedingt nur eingeschränkt barrierefrei, doch gerade dieser Kontrast zwischen denkmalgeschützter Substanz und zeitgemäßer Zugänglichkeit macht den Reiz des Hauses aus. Wer einen Besuch plant, findet hier damit nicht nur Inhalte, sondern auch eine gut durchdachte Infrastruktur für unterschiedliche Bedürfnisse. ([museum-starnberger-see.de](https://www.museum-starnberger-see.de/besuch/anreise?utm_source=openai))

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