Bayerische Staatsgüter - Versuchs- und Bildungszentrum Rinderfütterung - Staatsgut Achselschwang
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Utting am Ammersee

Achselschwang 1, 86919 Utting am Ammersee-Achselschwang, Deutschland

Staatsgut Achselschwang | Rinderfütterung & Anfahrt

Das Staatsgut Achselschwang ist weit mehr als ein landwirtschaftlicher Betrieb: Die offiziellen Seiten des Freistaats beschreiben den Standort als Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderfütterung beziehungsweise Rinderhaltung, das eng mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zusammenarbeitet. Hier geht es um praxisnahe Forschung, Aus- und Fortbildung und die direkte Übertragung von Ergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis. Die Lage in Utting am Ammersee, die Nebenbetriebe in Dießen und Finning sowie die jüngsten Investitionen in Kälberstall und Technik zeigen, wie stark der Standort auf Zukunftsthemen ausgerichtet ist. Wer nach Rinderfütterung, Milchviehhaltung oder Kälbergesundheit sucht, findet in Achselschwang einen zentralen bayerischen Standort für angewandte Landwirtschaft. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Rinderfütterung, Milchviehhaltung und Forschung

Der Schwerpunkt in Achselschwang liegt klar auf der Rinderhaltung, der Fütterung und dem Wissenstransfer in die Praxis. Die BaySG nennen den Standort den zentralen Versuchsstandort für Rinderfütterung in Bayern; zugleich laufen dort Versuche zur Milchkuhfütterung, zur Verbesserung des Stallklimas und zur Stärkung der Tiergesundheit. Besonders wichtig ist dabei der enge Bezug zu realen Betriebsbedingungen. Statt theoretischer Modelle stehen in Achselschwang Futter, Stall, Tier und Arbeitsabläufe im Mittelpunkt. Genau deshalb ist der Standort für Landwirte, Berater, Studierende und Fachleute interessant, die belastbare Ergebnisse aus einem praktisch geführten Betrieb benötigen. Forschung wird hier nicht isoliert verstanden, sondern als Teil eines Kreislaufs aus Beobachtung, Messung, Auswertung und Umsetzung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Besonders gut sichtbar wird diese Ausrichtung im Projekt zur Kälberhaltung in Gruppen im Außenklimastall. Die offizielle Beschreibung nennt als Ziel die Optimierung des Stallklimas und die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Außenklima, Tiergesundheit, Verhalten und Wohlbefinden der Kälber. Aus solchen Versuchen sollen konkrete Empfehlungen für Bau und Gestaltung von Kälberställen entstehen. Ergänzend dazu verweisen die BaySG auf aktuelle Praxisprojekte wie den Einsatz eines digital vernetzten Selbstfahrer-Futtermischwagens, der Präzision, Tiergesundheit und Arbeitsabläufe verbessern soll. Dazu kommen Schulungen zu Abkalbung, Geburtshilfe und Klauenpflege. Achselschwang ist damit ein Ort, an dem Rinderfütterung nicht nur geplant, sondern in allen relevanten Details erprobt wird. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Anfahrt, Lageplan und Nebenbetriebe

Die offizielle Adresse lautet Achselschwang 1, 86919 Utting am Ammersee. Wer mit dem Auto anreist, folgt laut BaySG der A96 Richtung Lindau bis zur Ausfahrt 29 Greifenberg. Danach geht es Richtung Dießen am Ammersee beziehungsweise Schondorf, nach etwa 2,5 Kilometern rechts in die Landsberger Straße und anschließend immer weiter links haltend auf dieser Straße, bis das Staatsgut nach rund 3,5 Kilometern auf der linken Seite erscheint. Diese klare Wegeführung ist gerade für Besucher, Lehrgangsteilnehmende und Lieferanten hilfreich, weil Achselschwang nicht mitten im städtischen Zentrum liegt, sondern in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung mit guter regionaler Erreichbarkeit. Der offizielle Lageplan ergänzt die Wegbeschreibung und macht die Orientierung vor Ort einfacher. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist auf der offiziellen Seite beschrieben. Von München Hauptbahnhof geht es mit der S4 bis Geltendorf, dann weiter mit dem Regionalverkehr Richtung Weilheim bis Utting am Ammersee. Von dort empfiehlt die BaySG die Weiterfahrt per Taxi über etwa 4,5 Kilometer bis Achselschwang. Zusätzlich nennt die Anfahrtsseite Nebenbetriebe in Dießen am Ammersee und Finning, was den regionalen Verbund des Standorts verdeutlicht. Für Besucher entsteht so ein Standortbild, das ländliche Praxis, gute Verkehrsverbindungen und mehrere betriebliche Einheiten zusammenführt. Gerade im Kontext von Forschung, Bildung und landwirtschaftlicher Arbeit ist diese Kombination aus Ruhe, Fläche und Erreichbarkeit ein wesentlicher Vorteil. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Geschichte des Staatsguts Achselschwang

Die Geschichte von Achselschwang reicht weit zurück. Die offizielle Chronik beginnt mit keltischer Besiedlung und römischen Spuren im Gebiet, darunter eine Römerstraße zwischen Augsburg und Brenner, die durch das heutige Gutsareal führte. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde das Gut im Jahr 760, als Tassilo III. dem Kloster Wessobrunn Einnahmen aus Achselschwang zugedacht hatte. Später bestätigten päpstliche Urkunden den Besitz des Klosters. Im Mittelalter kam das Gut 1388 durch Tausch an das Kloster Dießen. Zwischen 1512 und 1535 entstand das Wirtschafts- und Pferdestallgebäude, das heute als ältestes erhaltenes Gebäude gilt. 1622 wurde ein streng wirtschaftlich ausgerichteter Schwaigenbetrieb eingeführt, begleitet von umfangreicher Pferdezucht. Auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ Spuren, als das Gut von den Schweden geplündert wurde. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/271487/index.php))

Mit der Säkularisation 1803 ging die Schwaige in Staatseigentum über, wurde jedoch zunächst versteigert und verkauft. 1813 erfolgte der Rückkauf als Militärfohlenhof. 1864 wurde das königliche Stammgestüt von Schwaiganger nach Achselschwang verlegt, was den Standort überregional aufwertete. Im 20. Jahrhundert folgten weitere Entwicklungsschritte: 1920 erreichte die Pferdezucht mit 85 Warmblutstuten ihre größte Ausdehnung, 1927 begannen erste Reit- und Fahrkurse. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Achselschwang stärker zum Aus- und Versuchsbetrieb. 1953 begann die Einrichtung des Versuchsbetriebs, 1977 wurden neue Milchvieh- und Rinderstallungen fertiggestellt, 2004 erfolgte die Integration in die LfL, 2020 die Gründung und Eingliederung in die Bayerischen Staatsgüter. Die Chronik nennt zudem 2024 die Einweihung des neuen Kälberaufzuchtstalls und 2025 den Bezug des neuen Kälberstalls für Forschung und Bildung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/271487/index.php))

Bildung, Ausbildung und Wissenstransfer

Bildung ist in Achselschwang kein Nebenthema, sondern ein Kernauftrag. Die offizielle Willkommensseite erklärt, dass dort Wissen und Können auf dem neuesten Stand vermittelt werden, damit landwirtschaftliche Betriebe wettbewerbsfähig bleiben. Schwerpunkt der Arbeit ist die Aus- und Fortbildung in der Landwirtschaft, speziell in der Rinderhaltung. Berufsanfänger aus ganz Bayern erhalten Grundlagen artgerechter Tierhaltung im Rahmen einer Blockbeschulung. Quereinsteiger bekommen Einblick in Fütterung und Haltung. Aktive Landwirte können ihr Wissen in der Milchviehhaltung vertiefen. Damit verbindet der Standort praktische Erfahrung mit systematischer Wissensvermittlung. Diese Kombination ist wichtig, weil sich Anforderungen an Tierhaltung, Fütterung, Klima und Arbeitssicherheit stetig weiterentwickeln und nur über Schulung und Versuch in der Praxis wirklich greifen. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Dass Achselschwang auch über die regionale Landwirtschaft hinaus Wirkung entfaltet, zeigen die vielfältigen Besuche und Schulungen vor Ort. Die offiziellen Beiträge berichten von Studierenden eines internationalen Masterstudiengangs Digital Farming, von einer chinesischen Delegation, von Schulungen rund um Abkalbung und von praxisnahen Dialogformaten mit Fachleuten aus dem In- und Ausland. Auch das BR-Filmteam war am Standort, um über Klauengesundheit bei Kühen zu berichten. Solche Formate machen deutlich, wie breit der Wissenstransfer gedacht wird: Nicht nur Landwirte, sondern auch Studierende, Multiplikatoren, Medien und internationale Gäste erhalten Einblick in die tägliche Arbeit. Achselschwang ist damit ein Bildungsstandort, an dem Theorie, Tierbeobachtung und Praxis unmittelbar zusammenkommen. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Kälberstall, Tierwohl und Stallklima

Ein besonders wichtiger Entwicklungsschritt für den Standort war die Eröffnung des neuen Kälberaufzuchtstalls am 6. August 2024. Die BaySG beschrieben ihn als innovativ und klimagerecht. Schon im Juli 2023 war der Grundstein für einen modernen Kälberstall gelegt worden, um den Wissenstransfer bei Zukunftsfragen der Kälberhaltung zu intensivieren. Die Chronik ergänzt, dass 2025 der neue Kälberstall für Forschung und Bildung bezogen wurde. Diese Abfolge zeigt, wie konsequent der Standort in moderne Tierhaltung investiert. Der Kälberstall ist nicht nur ein bauliches Projekt, sondern Teil einer langfristigen Strategie für Tierwohl, Klimaanpassung und praxisorientierte Forschung. Gerade in der Kälberaufzucht sind Stallklima, Hygiene, Fütterung und Beobachtung entscheidend, weshalb ein moderner Standort wie Achselschwang für die bayerische Landwirtschaft hohe Bedeutung hat. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Inhaltlich spiegelt sich das in konkreten Forschungsfragen wider. Auf der offiziellen Seite wird ein Langzeitversuch zur Kälberhaltung in Gruppen im Außenklimastall beschrieben, bei dem der Einfluss des Außenklimas auf Stallklima, Verhalten, Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere untersucht wird. Ziel ist es, auf wissenschaftlicher Grundlage Empfehlungen für Bau und Gestaltung von Kälberställen zu entwickeln. Diese Verbindung aus Tierbeobachtung und baulicher Optimierung ist typisch für Achselschwang. Sie zeigt, dass Tierwohl nicht abstrakt behandelt wird, sondern über klare Messgrößen und technische Umsetzung. Die Anschaffung eines digital vernetzten Selbstfahrer-Futtermischwagens passt in dieses Bild, weil sie Fütterung, Dokumentation und Abläufe präziser macht. So entsteht ein Betrieb, der Tiergesundheit und moderne Technik zusammen denkt. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Zuchtarbeit, besondere Versuche und regionale Bedeutung

Neben Fütterung, Bildung und Stallbau spielt auch die Zuchtarbeit eine Rolle. Die offiziellen Beiträge nennen unter anderem Gelbvieh am Staatsgut Achselschwang, ein Murnau-Werdenfelser-Zuchtprogramm und die Golden Girls, also Kühe mit außergewöhnlich hoher Lebensleistung. Dazu kommen Forschungsansätze wie eine Pilotstudie zur Entwicklung eines Body Condition Scores für nicht abgesetzte Kälber sowie Projekte zur Methanausscheidung bei Milchkühen. Auch der Bereich Tierverhalten und Brandschutz wurde in Zusammenarbeit mit Hochschulen und der Feuerwehr Utting untersucht. Diese Themen zeigen, wie breit das wissenschaftliche Spektrum am Standort ist: von Genetik und Leistung über Tiergesundheit bis zu Sicherheit im Stall. Achselschwang arbeitet also nicht nur an einer einzelnen Fragestellung, sondern an einem ganzen Bündel von Herausforderungen der modernen Rinderhaltung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Für die Region am Ammersee bedeutet das eine besondere Mischung aus Tradition und Zukunft. Das Staatsgut ist historisch gewachsen, landwirtschaftlich geprägt und zugleich hochmodern organisiert. Es verbindet die offene Landschaft bei Utting mit fachlicher Spezialisierung, mit Ausbildung und mit anwendungsnaher Forschung. Wer den Standort besucht, erlebt keinen klassischen Veranstaltungsort, sondern einen Arbeits- und Lernort, an dem tägliche Praxis, wissenschaftliche Fragen und betriebliche Verantwortung ineinandergreifen. Gerade deshalb ist Achselschwang für Suchanfragen rund um Rinderfütterung, Milchviehhaltung, Kälberstall, Anfahrt, Kontakt, Geschichte und Bildung so relevant. Die offizielle Adresse, die klar beschriebenen Anfahrtswege und die laufenden Forschungsprojekte machen den Standort nachvollziehbar, transparent und für Fachpublikum ebenso interessant wie für alle, die sich für landwirtschaftliche Entwicklung in Bayern interessieren. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Quellen:

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Staatsgut Achselschwang | Rinderfütterung & Anfahrt

Das Staatsgut Achselschwang ist weit mehr als ein landwirtschaftlicher Betrieb: Die offiziellen Seiten des Freistaats beschreiben den Standort als Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderfütterung beziehungsweise Rinderhaltung, das eng mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zusammenarbeitet. Hier geht es um praxisnahe Forschung, Aus- und Fortbildung und die direkte Übertragung von Ergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis. Die Lage in Utting am Ammersee, die Nebenbetriebe in Dießen und Finning sowie die jüngsten Investitionen in Kälberstall und Technik zeigen, wie stark der Standort auf Zukunftsthemen ausgerichtet ist. Wer nach Rinderfütterung, Milchviehhaltung oder Kälbergesundheit sucht, findet in Achselschwang einen zentralen bayerischen Standort für angewandte Landwirtschaft. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Rinderfütterung, Milchviehhaltung und Forschung

Der Schwerpunkt in Achselschwang liegt klar auf der Rinderhaltung, der Fütterung und dem Wissenstransfer in die Praxis. Die BaySG nennen den Standort den zentralen Versuchsstandort für Rinderfütterung in Bayern; zugleich laufen dort Versuche zur Milchkuhfütterung, zur Verbesserung des Stallklimas und zur Stärkung der Tiergesundheit. Besonders wichtig ist dabei der enge Bezug zu realen Betriebsbedingungen. Statt theoretischer Modelle stehen in Achselschwang Futter, Stall, Tier und Arbeitsabläufe im Mittelpunkt. Genau deshalb ist der Standort für Landwirte, Berater, Studierende und Fachleute interessant, die belastbare Ergebnisse aus einem praktisch geführten Betrieb benötigen. Forschung wird hier nicht isoliert verstanden, sondern als Teil eines Kreislaufs aus Beobachtung, Messung, Auswertung und Umsetzung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Besonders gut sichtbar wird diese Ausrichtung im Projekt zur Kälberhaltung in Gruppen im Außenklimastall. Die offizielle Beschreibung nennt als Ziel die Optimierung des Stallklimas und die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Außenklima, Tiergesundheit, Verhalten und Wohlbefinden der Kälber. Aus solchen Versuchen sollen konkrete Empfehlungen für Bau und Gestaltung von Kälberställen entstehen. Ergänzend dazu verweisen die BaySG auf aktuelle Praxisprojekte wie den Einsatz eines digital vernetzten Selbstfahrer-Futtermischwagens, der Präzision, Tiergesundheit und Arbeitsabläufe verbessern soll. Dazu kommen Schulungen zu Abkalbung, Geburtshilfe und Klauenpflege. Achselschwang ist damit ein Ort, an dem Rinderfütterung nicht nur geplant, sondern in allen relevanten Details erprobt wird. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Anfahrt, Lageplan und Nebenbetriebe

Die offizielle Adresse lautet Achselschwang 1, 86919 Utting am Ammersee. Wer mit dem Auto anreist, folgt laut BaySG der A96 Richtung Lindau bis zur Ausfahrt 29 Greifenberg. Danach geht es Richtung Dießen am Ammersee beziehungsweise Schondorf, nach etwa 2,5 Kilometern rechts in die Landsberger Straße und anschließend immer weiter links haltend auf dieser Straße, bis das Staatsgut nach rund 3,5 Kilometern auf der linken Seite erscheint. Diese klare Wegeführung ist gerade für Besucher, Lehrgangsteilnehmende und Lieferanten hilfreich, weil Achselschwang nicht mitten im städtischen Zentrum liegt, sondern in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung mit guter regionaler Erreichbarkeit. Der offizielle Lageplan ergänzt die Wegbeschreibung und macht die Orientierung vor Ort einfacher. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist auf der offiziellen Seite beschrieben. Von München Hauptbahnhof geht es mit der S4 bis Geltendorf, dann weiter mit dem Regionalverkehr Richtung Weilheim bis Utting am Ammersee. Von dort empfiehlt die BaySG die Weiterfahrt per Taxi über etwa 4,5 Kilometer bis Achselschwang. Zusätzlich nennt die Anfahrtsseite Nebenbetriebe in Dießen am Ammersee und Finning, was den regionalen Verbund des Standorts verdeutlicht. Für Besucher entsteht so ein Standortbild, das ländliche Praxis, gute Verkehrsverbindungen und mehrere betriebliche Einheiten zusammenführt. Gerade im Kontext von Forschung, Bildung und landwirtschaftlicher Arbeit ist diese Kombination aus Ruhe, Fläche und Erreichbarkeit ein wesentlicher Vorteil. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Geschichte des Staatsguts Achselschwang

Die Geschichte von Achselschwang reicht weit zurück. Die offizielle Chronik beginnt mit keltischer Besiedlung und römischen Spuren im Gebiet, darunter eine Römerstraße zwischen Augsburg und Brenner, die durch das heutige Gutsareal führte. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde das Gut im Jahr 760, als Tassilo III. dem Kloster Wessobrunn Einnahmen aus Achselschwang zugedacht hatte. Später bestätigten päpstliche Urkunden den Besitz des Klosters. Im Mittelalter kam das Gut 1388 durch Tausch an das Kloster Dießen. Zwischen 1512 und 1535 entstand das Wirtschafts- und Pferdestallgebäude, das heute als ältestes erhaltenes Gebäude gilt. 1622 wurde ein streng wirtschaftlich ausgerichteter Schwaigenbetrieb eingeführt, begleitet von umfangreicher Pferdezucht. Auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ Spuren, als das Gut von den Schweden geplündert wurde. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/271487/index.php))

Mit der Säkularisation 1803 ging die Schwaige in Staatseigentum über, wurde jedoch zunächst versteigert und verkauft. 1813 erfolgte der Rückkauf als Militärfohlenhof. 1864 wurde das königliche Stammgestüt von Schwaiganger nach Achselschwang verlegt, was den Standort überregional aufwertete. Im 20. Jahrhundert folgten weitere Entwicklungsschritte: 1920 erreichte die Pferdezucht mit 85 Warmblutstuten ihre größte Ausdehnung, 1927 begannen erste Reit- und Fahrkurse. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Achselschwang stärker zum Aus- und Versuchsbetrieb. 1953 begann die Einrichtung des Versuchsbetriebs, 1977 wurden neue Milchvieh- und Rinderstallungen fertiggestellt, 2004 erfolgte die Integration in die LfL, 2020 die Gründung und Eingliederung in die Bayerischen Staatsgüter. Die Chronik nennt zudem 2024 die Einweihung des neuen Kälberaufzuchtstalls und 2025 den Bezug des neuen Kälberstalls für Forschung und Bildung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/271487/index.php))

Bildung, Ausbildung und Wissenstransfer

Bildung ist in Achselschwang kein Nebenthema, sondern ein Kernauftrag. Die offizielle Willkommensseite erklärt, dass dort Wissen und Können auf dem neuesten Stand vermittelt werden, damit landwirtschaftliche Betriebe wettbewerbsfähig bleiben. Schwerpunkt der Arbeit ist die Aus- und Fortbildung in der Landwirtschaft, speziell in der Rinderhaltung. Berufsanfänger aus ganz Bayern erhalten Grundlagen artgerechter Tierhaltung im Rahmen einer Blockbeschulung. Quereinsteiger bekommen Einblick in Fütterung und Haltung. Aktive Landwirte können ihr Wissen in der Milchviehhaltung vertiefen. Damit verbindet der Standort praktische Erfahrung mit systematischer Wissensvermittlung. Diese Kombination ist wichtig, weil sich Anforderungen an Tierhaltung, Fütterung, Klima und Arbeitssicherheit stetig weiterentwickeln und nur über Schulung und Versuch in der Praxis wirklich greifen. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Dass Achselschwang auch über die regionale Landwirtschaft hinaus Wirkung entfaltet, zeigen die vielfältigen Besuche und Schulungen vor Ort. Die offiziellen Beiträge berichten von Studierenden eines internationalen Masterstudiengangs Digital Farming, von einer chinesischen Delegation, von Schulungen rund um Abkalbung und von praxisnahen Dialogformaten mit Fachleuten aus dem In- und Ausland. Auch das BR-Filmteam war am Standort, um über Klauengesundheit bei Kühen zu berichten. Solche Formate machen deutlich, wie breit der Wissenstransfer gedacht wird: Nicht nur Landwirte, sondern auch Studierende, Multiplikatoren, Medien und internationale Gäste erhalten Einblick in die tägliche Arbeit. Achselschwang ist damit ein Bildungsstandort, an dem Theorie, Tierbeobachtung und Praxis unmittelbar zusammenkommen. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Kälberstall, Tierwohl und Stallklima

Ein besonders wichtiger Entwicklungsschritt für den Standort war die Eröffnung des neuen Kälberaufzuchtstalls am 6. August 2024. Die BaySG beschrieben ihn als innovativ und klimagerecht. Schon im Juli 2023 war der Grundstein für einen modernen Kälberstall gelegt worden, um den Wissenstransfer bei Zukunftsfragen der Kälberhaltung zu intensivieren. Die Chronik ergänzt, dass 2025 der neue Kälberstall für Forschung und Bildung bezogen wurde. Diese Abfolge zeigt, wie konsequent der Standort in moderne Tierhaltung investiert. Der Kälberstall ist nicht nur ein bauliches Projekt, sondern Teil einer langfristigen Strategie für Tierwohl, Klimaanpassung und praxisorientierte Forschung. Gerade in der Kälberaufzucht sind Stallklima, Hygiene, Fütterung und Beobachtung entscheidend, weshalb ein moderner Standort wie Achselschwang für die bayerische Landwirtschaft hohe Bedeutung hat. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Inhaltlich spiegelt sich das in konkreten Forschungsfragen wider. Auf der offiziellen Seite wird ein Langzeitversuch zur Kälberhaltung in Gruppen im Außenklimastall beschrieben, bei dem der Einfluss des Außenklimas auf Stallklima, Verhalten, Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere untersucht wird. Ziel ist es, auf wissenschaftlicher Grundlage Empfehlungen für Bau und Gestaltung von Kälberställen zu entwickeln. Diese Verbindung aus Tierbeobachtung und baulicher Optimierung ist typisch für Achselschwang. Sie zeigt, dass Tierwohl nicht abstrakt behandelt wird, sondern über klare Messgrößen und technische Umsetzung. Die Anschaffung eines digital vernetzten Selbstfahrer-Futtermischwagens passt in dieses Bild, weil sie Fütterung, Dokumentation und Abläufe präziser macht. So entsteht ein Betrieb, der Tiergesundheit und moderne Technik zusammen denkt. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Zuchtarbeit, besondere Versuche und regionale Bedeutung

Neben Fütterung, Bildung und Stallbau spielt auch die Zuchtarbeit eine Rolle. Die offiziellen Beiträge nennen unter anderem Gelbvieh am Staatsgut Achselschwang, ein Murnau-Werdenfelser-Zuchtprogramm und die Golden Girls, also Kühe mit außergewöhnlich hoher Lebensleistung. Dazu kommen Forschungsansätze wie eine Pilotstudie zur Entwicklung eines Body Condition Scores für nicht abgesetzte Kälber sowie Projekte zur Methanausscheidung bei Milchkühen. Auch der Bereich Tierverhalten und Brandschutz wurde in Zusammenarbeit mit Hochschulen und der Feuerwehr Utting untersucht. Diese Themen zeigen, wie breit das wissenschaftliche Spektrum am Standort ist: von Genetik und Leistung über Tiergesundheit bis zu Sicherheit im Stall. Achselschwang arbeitet also nicht nur an einer einzelnen Fragestellung, sondern an einem ganzen Bündel von Herausforderungen der modernen Rinderhaltung. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/zentren/achselschwang/index.php))

Für die Region am Ammersee bedeutet das eine besondere Mischung aus Tradition und Zukunft. Das Staatsgut ist historisch gewachsen, landwirtschaftlich geprägt und zugleich hochmodern organisiert. Es verbindet die offene Landschaft bei Utting mit fachlicher Spezialisierung, mit Ausbildung und mit anwendungsnaher Forschung. Wer den Standort besucht, erlebt keinen klassischen Veranstaltungsort, sondern einen Arbeits- und Lernort, an dem tägliche Praxis, wissenschaftliche Fragen und betriebliche Verantwortung ineinandergreifen. Gerade deshalb ist Achselschwang für Suchanfragen rund um Rinderfütterung, Milchviehhaltung, Kälberstall, Anfahrt, Kontakt, Geschichte und Bildung so relevant. Die offizielle Adresse, die klar beschriebenen Anfahrtswege und die laufenden Forschungsprojekte machen den Standort nachvollziehbar, transparent und für Fachpublikum ebenso interessant wie für alle, die sich für landwirtschaftliche Entwicklung in Bayern interessieren. ([baysg.bayern.de](https://www.baysg.bayern.de/cms16/zentren/achselschwang/245511/index.php))

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

SK

s K.

2. Januar 2026

Ich bin schockiert über die positive Darstellung extrem hoher Milchleistungen. Eine Lebensleistung von 100.000 Litern bedeutet jahrelange körperliche Belastung für das Tier. Aus ethischer Sicht halte ich es für problematisch, solche Zahlen als Erfolg zu feiern, ohne die Perspektive der Tiere mitzudenken.

AM

Alina Mayr

29. Juli 2025

Sehr schöner Milchviehstall und interessante Gruppenkonstellation. Der Kälberstall ist gelungen und generell ist es ein schöner Ort.

GS

Gabi Schussmann

16. Oktober 2022

Eine gute Freundin von mir lebt dort. Heute war ein kleiner aber sehr feiner Flohmarkt. Wunderschöne Umgebung die immer wieder super entspannt. Empfehlenswert für jeden der sich einfach nur erholen will und um diese Jahreszeit: Äpfel "klauen" !

MP

Marys Tier- und Pferdewelt

2. Juli 2017

Der Boden dieser Halle ist für unsere Pferde echt schlecht gewesen sie konnten nicht gut laufen und haben sich sehr schWer getan. Allerdings muss ich sagen das dort einige Stände haben sodass man sich etwas zu Essen und zu Trinken kaufen kann.

QU

QUADGHOSTRIDER86

6. Juni 2021

War selbst vor 9 Jahren dort und habe sehr viel gelernt. Dozenten sind sehr freundlich und fachlich mehr als kompetent. Würde jederzeit wieder hinfahren. Und das Essen war echt super.